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(aus dem in Buch: Vollbringet die Werke Jesu: Buch 1: Wie man ein liebender Jünger Jesu wird)

Von den Sorgen des Lebens

Vielleicht verspürst du ein tiefes Verlangen danach, Gott zu dienen, doch andere Dinge scheinen wichtiger zu sein. Wie kannst du dich im Dienst für andere engagieren, wenn du selbst noch so viel brauchst?

Benötigst du Heilung?

Steckst du in ernsten finanziellen Schwierigkeiten?

Gibt es Probleme, die deine Familie auseinanderreißen?

Macht dir dein Job zu schaffen?

Fehlt dir etwas im Leben?

Gott antwortet:

Er lädt dich ein, all deine Sorgen auf Ihn zu werfen, denn Er sorgt für dich (1 Pe 5,7).

Es ist nur natürlich, dass wir uns zuerst um unsere eigenen Bedürfnisse und die unserer Familie kümmern, doch Gott lädt uns ein zu einem Tausch. Er fordert uns auf, unsere Sorgen auf Ihn zu werfen, und dafür verspricht Er, besser für uns zu sorgen, als wir für uns selbst sorgen könnten. Im Austausch dafür wünscht Er sich von uns, dass wir uns Seiner Sorgen annehmen, sehen, was Ihm wichtig ist, und zuerst nach dem trachten, was in Seinem Reich vonnöten ist. So lautet die Botschaft in Mt 6,25-34.

Warum wollt ihr leben wie die Menschen, die Gott nicht kennen und diese Dinge so wichtig nehmen? Euer himmlischer Vater kennt eure Bedürfnisse. Wenn ihr für Ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird Er euch jeden Tag geben, was ihr braucht. Deshalb sorgt euch nicht um morgen, denn jeder Tag bringt seine eigenen Belastungen. Die Sorgen von heute sind für heute genug. – Mt 6,32–34 (NLB)

Im ersten Kapitel des Buches Haggai mahnt uns Gott, Sein Haus nicht zu vernachlässigen. Vielleicht meinen wir, wir müssten unsere eigenen Bedürfnisse obenan stellen und für unsere eigenen Häuser sorgen – für unsere Familien. In Wahrheit ist es so, dass wir uns häufig immer weiter von diesem Ziel entfernen, je härter wir daran arbeiten, unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse und die unserer Familien zu erfüllen. Wenn wir unsere Lage ehrlich einschätzen, dann sind wir unfähig, für unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche und die unserer Familien zu sorgen.

Dafür hat Gott uns nie ausgestattet. Er wollte nie, dass wir unabhängig sind. Wenn wir Sein Angebot ernst nehmen, unsere Sorgen gegen Seine einzutauschen, dann wird Er besser für uns und unsere Familien sorgen, als wir das jemals könnten!

Der Herr ließ den Propheten Folgendes verkünden: So spricht der Herr, der Herrscher der Welt: „Dieses Volk behauptet, es sei noch zu früh, Meinen Tempel wieder aufzubauen. Aber es ist offenbar nicht zu früh, dass sie selbst in prächtigen Häusern wohnen, während Mein Haus noch in Trümmern liegt!“

„Achtet doch einmal darauf, wie es euch ergeht! Ihr habt reichlich Samen ausgesät und doch nur eine kümmerliche Ernte eingebracht. Das Korn reicht nicht zum Sattwerden und der Wein nicht für einen ordentlichen Schluck. Ihr müsst frieren, weil ihr nicht genug anzuziehen habt. Und das Geld, das einer für seine Arbeit bekommt, zerrinnt ihm zwischen den Fingern.“

Deshalb sagt der Herr, der Herrscher der Welt: „Merkt ihr denn nicht, weshalb es euch so schlecht geht? Geht ins Gebirge, schlagt Holz und baut Meinen Tempel! Daran habe Ich Freude; damit ehrt ihr Mich!“

„Ihr habt viel erhofft und wenig erreicht. Wenn ihr den Ertrag eurer Arbeit in eure Häuser brachtet, blies Ich ihn fort. Warum das alles? Ihr lasst Mein Haus in Trümmern liegen und jeder denkt nur daran, wie er sein eigenes Haus baut!“

„Deshalb kommt vom Himmel weder Tau noch Regen für euch und die Erde lässt nichts mehr wachsen. Deshalb habe Ich diese Dürre über euer Land kommen lassen, über die Berge, die Kornfelder, die Weingärten und Olivenhaine, sodass nichts mehr gedeiht. Menschen und Tiere müssen darunter leiden, und was ihr unternehmt, will euch nicht mehr gelingen.“ – Haggai 1,2–11 (GNB)

Die heilige Ordnung lautet, dass der Knecht zuerstden Herrn bedient. Erst nachdem der Herr zufrieden gestellt ist, setzt sich der Knecht nieder, um seine eigenen Bedürfnisse zu stillen.

„Wenn einer von euch einen Sklaven hat, der pflügt oder das Vieh hütet, wird er etwa zu ihm, wenn er vom Feld kommt, sagen: Nimm gleich Platz zum Essen? Wird er nicht vielmehr zu ihm sagen: Mach mir etwas zu essen, gürte dich und bediene mich; wenn ich gegessen und getrunken habe, kannst auch du essen und trinken.“ – Lk 1,7–8 (EU)

Dies war die göttliche Ordnung, die Jesus befolgte.

*Währenddessen drängten Ihn Seine Jünger: „Rabbi, iss!“ Er aber sagte zu ihnen: „Ich lebe von einer Speise, die ihr nicht kennt.“ Da sagten die Jünger zueinander: „Hat ihm jemand etwas zu essen gebracht?“ *

Jesus sprach zu ihnen: „Meine Speise ist es, den Willen dessen zu tun, der Mich gesandt hat, und Sein Werk zu Ende zu führen.“ – Joh 4,31–34 (EU)

Als Jesus in der Wüste war, wollte der Feind Ihn in Versuchung führen, sodass Er nachgeben und zuerst auf Sein eigenes Wohl bedacht sein würde (Mt 4,3); doch die Zeit war noch nicht gekommen, und Jesus weigerte sich. Für das Reich Gottes stand ein großer Sieg auf dem Spiel. Nachdem Satans Versuchung überwunden und der Sieg errungen war, speiste Jesus nicht nur, sondern Engel dienten Ihm! Gott persönlich nahm sich Seiner an (Mt 4,11).

Wenn du Gott deine persönlichen Nöte anvertraust und zuerst nach Seinem Reich trachtest, dann wird Er das honorieren und dir dafür geben, was du benötigst. Gott lädt dich ein zu tauschen. Wenn du für Sein Reich, Seine Gemeinde, Seine Familie sorgst, wird Er dafür persönlich für dich, dein Haus und deine Familie sorgen.

Den Blick auf Gottes Reich gerichtet

Im Juli 2009 war ich wegen eines Vortrags unterwegs nach Schottland. Am zweiten Tag meiner Reise kam ich in Edinburgh an. Wegen einer Flugplanänderung erreichte mein Gepäck Edinburgh nicht zur gleichen Zeit wie ich. Das Problem war, ich musste den Bus nach St. Andrews erwischen, welches 50 Meilen entfernt lag, und in Edinburgh würde ich erst wieder in einer Woche sein. Ich sprach mit einem Vertreter der Fluggesellschaft, er ließ sich die Adresse meiner Unterkunft geben und versicherte mir, dass meine Tasche mir nachgeschickt würde. Ich bedankte mich bei ihm, stieg in den nächsten Bus nach St. Andrews, und dann war ich weg.

Ein paar Stunden später kam ich in St. Andrews an, bezog mein Zimmer und schlenderte die Straße entlang in Richtung der Konferenz, wegen der ich angereist war. Als ich an jenem Abend auf mein Zimmer zurückkehrte, war meine Reisetasche immer noch nicht angekommen. Am nächsten Vormittag nahm ich an der Konferenztagung teil und trug nun bereits den dritten Tag in Folge die gleichen Sachen.

Inzwischen boten mir Freunde an, mich zu ein paar Läden zu fahren, damit ich Kleidung und Toilettenartikel kaufen konnte. Ich lehnte ab, weil ich nicht wollte, dass sie einen Teil der Konferenz versäumten, um mich zum Einkaufen zu begleiten, aber jetzt war ich schon besorgt.

Ich hielt inne und betete.

Bis jetzt war es nicht notwendig gewesen, meine Reisetasche bei mir zu haben, aber am nächsten Tag sollte ich am Vormittag zu den Kindern sprechen und am Nachmittag vor den Erwachsenen. In meinem Gebet brachte ich mein Anliegen vor Gott und sagte Ihm, dass die Arbeit in Seinem Reich darunter leiden würde, wenn ich meine Tasche heute nicht bekäme. Ich müsste notgedrungen vor den Kindern mit einem Dreitagebart, Mundgeruch (weil ich keine Zahnpasta hatte) und stinkigen unsauberen Klamotten reden. Ich argumentierte, dass einige Kinder auf mich in diesem Zustand nicht ansprechen würden oder sich sogar vor mir fürchten könnten.

Nach dem Mittagessen ging ich zurück in die Eingangshalle meiner Unterkunft und erkundigte mich an der Rezeption, ob mein Gepäck angekommen sei. Die Dame hinter dem Schalter erwiderte: „Ja, Mr. Drake, Ihr Gepäck ist bereits auf Ihrem Zimmer.“

Als ich in meinem Gebet als Begründung angab, dass hier die Arbeit im Reich Gottes auf dem Spiel stünde, zeigten sich unmittelbare Ergebnisse. Man könnte natürlich sagen, das war ein zeitlich bedingter Zufall, aber mir ist aufgefallen, dass diese „Zufälle“ regelmäßig passieren, wenn ich zuerst nach Gottes Reich trachte und Ihm vertraue, dass Er sich um meine Bedürfnisse kümmert.

Mein Gott wird euch alles geben, was ihr braucht

1981 besuchte ich Vorlesungen an der University of Texas in Arlington. Am Morgen meiner Abschlussprüfung in Statistik hatte ich vor, noch einen Zwischenstopp beim Haus einer Witwe einzulegen und ihr etwas Geld zu überlassen, bevor ich zur Uni ging. Sie befand sich gerade in einer schwierigen finanziellen Lage, also steckte ich etwas Geld in einen Umschlag und schrieb darauf „von Jesus“. Ich fuhr zu ihrem Haus, klemmte das Kuvert an das Fliegengitter ihrer Eingangstür und fuhr weiter zur Uni, die etwa dreißig Minuten entfernt war.

Nachdem ich mein Auto abgestellt hatte und über den Campus zu meinem Kurs lief, stellte ich zu meinem Entsetzen fest, dass ich meinen Taschenrechner vergessen hatte!

In eben diesem Statistikkurs umfasste jede Problemstellung die Addition umfangreicher Zahlenreihen, um anhand der sich daraus ergebenden großen Summen eine Unmenge verschiedener Kalkulationen durchzuführen. Ohne Taschenrechner wäre ich gezwungen, alle diese Zahlen handschriftlich zusammenzurechnen, was viel länger dauern würde. Schlagartig begriff ich, dass ich die Prüfung nie in der vorgegebenen Zeit schaffen würde.

Nach all der Zeit und Mühe, die ich in dieses Fach investiert hatte, schien es jetzt unvermeidlich, dass ich die Abschlussprüfung nicht bestehen und womöglich den gesamten Kurs nicht abschließen würde!

Als ich im Kopf meine Optionen durchging, begriff ich, dass nicht genug Zeit war, um nach Hause zu fahren und meinen Taschenrechner zu holen. So früh am Morgen hatte noch kein Geschäft geöffnet, also konnte ich auch keinen neuen kaufen. Ich kannte niemanden in der Gegend, der mir einen Taschenrechner hätte vorbeibringen können. Es schien einfach unmöglich. Ich ging in den Prüfungsraum und gab mich schicksalsergeben der Erkenntnis hin, dass ich wahrscheinlich durch die Prüfung rasseln würde.

Ich war einer der letzten Studenten, die das Prüfungszimmer betraten. Die Prüfungskandidaten saßen alle an großen runden Tischen. Einige wenige Plätze waren noch frei. Als ich mich an einen Tisch setzte, sah ich mich um und stellte zu meiner Überraschung fest, dass die Studentin zu meiner Linken einen zweiten Taschenrechner mitgebracht hatte! Wir waren zwar nicht befreundet, aber sie überließ ihn mir. Ich war vor ihr mit dem Test fertig, gab ihr den Taschenrechner zurück und ging meines Wegs. Ich schloss den Kurs mit “sehr gut” ab.

Weshalb sollte jemand einen extra Taschenrechner zu einer Prüfung mitnehmen?

Ich bin überzeugt davon, dass Gott für das sorgte, was ich brauchte, weil ich zuerst an das Reich Gottes dachte und der Witwe in ihrer Not aushelfen wollte.

Rein und vorbildlich Gott, unserem Vater, zu dienen bedeutet, dass wir uns um die Sorgen der Waisen und Witwen kümmern und uns nicht von der Welt verderben lassen. – Jak 1,27 (NLB)

Herzenswünsche

Einmal kam mit der Büropost eine Broschüre. Darin war die Rede von einer Schulungskonferenz in Boston. Sogleich ergriff mich eine Sehnsucht, mich auf die Reise zu begeben.

Vorn auf der Broschüre war ein Foto der Skulptur der Entenfamilie im Boston Common Park abgebildet, die Robert McCloskey in seinem Buch *Make Way for Ducklings *beschreibt. Ich weiß genau, wo sich diese Skulptur befindet. Wenn Sie mich mitten in der Bostoner Innenstadt absetzen würden, könnte ich auf direktem Weg dorthin gehen. Dieses Bild weckte unmittelbar schöne Erinnerungen an Ausflüge nach Boston und in andere Städte, als ich ganze Tage nur damit verbrachte, einfach so viel wie möglich, während ich dort war, anzusehen. Vor Jahren war das eine meiner Lieblingsbeschäftigungen gewesen.

Die Erinnerungen, die das Foto auf der Broschüre ausgelöst hatte, weckten in mir wieder den Wunsch zu verreisen — einfach für zwei oder drei Tage weg fahren und die Zeit damit verbringen, eine weitere Stadt zu erkunden.

Als ich mir die Sache noch einmal durch den Kopf gehen ließ, entschied ich mich dagegen. Ich hatte ganz bewusst beschlossen: „Nein, ich will mein Geld jetzt für Gottes Reich einsetzen.“ Die Broschüre hob ich jedoch auf, weil das Foto mich so angenehm an meine Reisen erinnerte.

Gleich am nächsten Morgen läutete mein Telefon. Es war die Sekretärin einer anderen Abteilung, deren Sohn für die Southwest Airlines arbeitete. Sie erzählte mir, er hätte ein Ticket, das er nicht nutzen würde, und sie wollte fragen, ob ich es nicht haben wolle. Sie kannte niemanden sonst, der es gebrauchen könnte, und das Ticket würde verfallen, wenn es nicht innerhalb der nächsten paar Tage eingelöst würde. Sie meinte, das Ticket gelte für jede beliebige Destination der Southwest Airlines.

Ich sagte ihr, dass ich es wirklich gern nehmen würde, und dann fragte sie mich, wohin ich denn fliegen wolle. Sie recherchierte ein wenig im Internet und erstellte mögliche Reisepläne für ein Wochenende in Boston, Chicago und Washington, D.C.

Ich entschied mich für Chicago, weil ich dort nie wirklich viel Zeit verbracht hatte, und sie kümmerte sich um alle Ticketmodalitäten. Außerdem teilte sie mir mit, dass ich, weil es sich bei dem Ticket um einen Firmenvoucher handelte, auf der Warteliste stünde, also riet sie mir, kein Gepäck aufzugeben, sondern alles in einer Reisetasche mitzunehmen. Damit ergab sich ein kleines Problem, weil ich keine Reisetasche besaß, in die alle Sachen für ein Wochenende passen würden.

Nachdem alle Vorbereitungen für den Flug getroffen waren, hielt ich nach Feierabend an diesem Tag noch kurz beim Haus meines Bruders, um zu sehen, wie es dort mit dem Garagenverkauf voranging. Kurz bevor ich ging, fiel mein Blick auf etwas unter einem Tisch.

Mein Cousin, Pilot bei Northwest Airlines, hatte meinem Bruder für seinen kleinen Flohmarkt zwei seiner älteren Reisetaschen überlassen. Eine davon war perfekt für meine geplante Reise nach Chicago! Ich hätte mir nur für einen Wochenendausflug nie eine neue Tasche gekauft, aber die hier war ideal und kostete fast nichts! Ich gab meiner Schwägerin Geld für die Tasche, und in weniger als einem Tag war ich somit startklar für einen Wochenendtrip nach Chicago. Anschließend buchte ich im Internet noch ein Hotel, und damit waren meine Reisevorbereitungen abgeschlossen. Meine einzigen Ausgaben waren die für Unterkunft, Verpflegung und die Parkgebühr am Flughafen.

Ich genoss meine Zeit in Chicago in vollen Zügen. Ich wäre nicht verreist, hätte mir nicht jemand ein Flugticket überlassen, aber ich glaube, dass der Herr meinen Herzenswunsch sah, und in diesem Fall, als ich mich bewusst dafür entschied, die Arbeit in Gottes Reich über meine eigenen Wünsche zu stellen, erfüllte Gott sie mir.

Freu dich über den Herrn, und Er wird dir geben, was du dir von Herzen wünschst. – Ps 37,4 (NGÜ)

Stell Ihn auf die Probe

„Bringt den kompletten zehnten Teil eurer Ernte ins Vorratshaus, damit es in Meinem Tempel genügend Nahrung gibt. Stellt Mich doch damit auf die Probe“, spricht der allmächtige Herr, „ob Ich nicht die Fenster des Himmels für euch öffnen und euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde! Euretwegen werde Ich den Fresser bedrohen, damit er euch nicht mehr um eure Ernte bringt und damit der Weinstock auf dem Feld wieder Früchte trägt“, spricht der allmächtige Herr. – Mal 3,10–11 (NLB)

In diesem Text aus Maleachi fordert Gott uns auf, Ihn mit dem Zehnten zu prüfen, damit Er beweisen kann, dass Er treu ist und uns dafür überreich segnet.

Wenn du Gott beim Wort genommen und gesehen hast, dass Er dich getreu durch den Zehnten segnet, warum traust du Ihm das nicht auch zu? Weshalb gibst du Ihm nicht die Chance zu beweisen, dass Er treu für allessorgt, was du brauchst, wenn du zuerst nach Seinem Reich trachtest?

Du wirst dein wahres Leben „entdecken”

*Dann sagte Jesus zu Seinen Jüngern: “Wenn jemand Mein Jünger sein will, dann muss er sich selbst verleugnen [nicht beachten, aus den Augen verlieren und sich selbst und die eigenen Interessen vergessen], er muss sein Kreuz aufnehmen und Mir folgen [unentwegt an Mir festhalten, sich ganz nach Meinem Beispiel ausrichten, im Leben, und wenn es sein muss, auch im Sterben]. *

Denn wer sein [diesseitiges] Leben [seine Annehmlichkeiten und Sicherheiten hier] unbedingt bewahren will, wird es [das ewige Leben] verlieren. Wer aber sein Leben [seine Annehmlichkeiten und Sicherheiten hier] Meinetwegen verliert, der wird es gewinnen [das ewige Leben].

*Denn was hat ein Mensch davon, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber das Leben [sein seliges Leben in Gottes Reich] einbüßt? Was könnte er schon als Gegenwert für sein [seliges] Leben [im Reiche Gottes] geben? *

Denn der Menschensohn wird in der Herrlichkeit (Majestät, Pracht) Seines Vaters mit Seinen Engeln kommen und jedem nach seinem Tun vergelten. – Mt 16,24–27 (NeÜ)

**„Aber die anderen machen auch nicht, was sie tun sollten!” **

Das ist absolut wahr, aber wäre es nicht tragisch, wenn du das als Ausrede gelten lässt und alles versäumst, was Gott für *dich *bereithält? Statt sich nach den Leuten umzusehen, die schlechte Entscheidungen für ihr Leben treffen, können wir uns durch das Leben von Menschen ermutigen lassen, die alles andere aufgaben, um für Gott nach dem Bestmöglichen zu streben, wie es z.B. der Apostel Paulus tat. Mut machen sollte uns das Beispiel derer, die ein einfaches Leben führten, um ganz und gar „das Vergangene zu vergessen und auf das zu schauen, was vor mir liegt. Ich laufe mit aller Kraft auf das Ziel zu, um den [höchsten und himmlischen] Siegespreis droben zu gewinnen, für den Gott uns durch Jesus Christus bestimmt hat.” – Phil 3,13–14 (NeÜ).

Vollbringet die Werke Jesu: Band 1: Wie man ein liebender Jünger wird

„Und wenn ich dafür gar nicht der Richtige bin?”

Willkommen im Club! Hier findest du ein paar von Gottes Helden, die zu dieser Gruppe gehörten:

• Mose (2 Mo 3,11)

• Gideon (Ri 6,15)

• David (1 Sam 16,11)

• Jeremia (Jer 1,6)

• Petrus (Lk 5,8)

• Füge deinen Namen hier neben den anderen großen Helden Gottes ein!

Und Er hat zu mir gesagt: „Lass dir an Meiner Gnade (Meiner Gunst, Güte und Barmherzigkeit) genügen [sie ist ausreichend gegen jede Bedrohung und lässt dich die Schwierigkeiten in aufrechter Haltung ertragen], denn Meine Kraft wird in de[ine]r Schwachheit vollkommen (erfüllt und vervollständigt)! Darum will ich mich am liebsten vielmehr meiner Schwachheiten rühmen, damit die Kraft des Christus (des Messias) bei mir wohne (ja, sie schlage ein Zelt über mir auf und ruhe über mir).“ – 2 Kor 12,9 (SLT)

Denk an das Beispiel von Elisa (2 Kö 13,20-21). Er starb und wurde begraben. Da soll noch mal jemand sagen, er sei nicht für eine zukünftige Mitarbeit geeignet! „Ungeeigneter“ als tot kann man nicht sein! Man würde meinen, dass seine Dienstzeit nun vorbei war, aber Moment mal!

Ein Leichnam wurde in Elisas Grabstätte geworfen. Sobald der Tote die Gebeine Elisas berührte, wurde er wieder lebendig und stellte sich auf seine Füße!

Elisa ließ sich nicht einmal von der Tatsache, dass er physisch tot war, davon abhalten, anderen zu dienen! Auch wenn er sich selbst nicht von den Toten auferwecken konnte, hielt ihn das nicht auf, einen anderen Menschen wiederauferstehen zu lassen! Also, wie lautet deine Ausrede?

(Bibelschüler werden mit meiner Interpretation von Elisas Geschichte so ihre Probleme haben. Das soll ruhig ihre Sorge sein. Mein Anliegen ist es, dich zu ermutigen, anzufangen und Jesu Werke zu vollbringen, selbst wenn du meinst, du seist dafür nicht geeignet.

Es gibt Menschen, die verbringen ihr ganzes Leben damit, das Wort Gottes nur zu studieren, und dann gibt es jene, die selbst zu einem lebendigen, atmenden Wort Gottes werden, die es sich zum Ziel gesetzt haben, den Menschen, denen sie begegnen, die Liebe und Kraft Gottes zu zeigen.

Ich bete dafür, dass du dich der zweiten Gruppe anschließt.)

Ihr seid unser Empfehlungsbrief: geschrieben in unsere Herzen, anerkannt und gelesen von allen Menschen. Ihr zeigt ja selbst, dass ihr ein Brief von Christus seid, ausgefertigt durch unseren Dienst, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, aufgezeichnet nicht auf Steintafeln, sondern auf menschlichen Herzen. — 2 Kor 3,2–3 (NeÜ)

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Die Herausforderung